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Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

29.12.2017 - Artikel

Die deutsch-kirgisische entwicklungspolitische Zusammenarbeit im Schwerpunkt „Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung“ zielt auf die Stärkung des privatwirtschaftlichen Sektors. Sie ist unmittelbar auf die Armutsbekämpfung gerichtet und leistet - unter Berücksichtigung von Geschlechts- und Umweltaspekten - einen Beitragzur Erreichung der entwicklungspolitischen Ziele, die sich die Vereinten Nationen bei ihrer Erklärung zu den „Millenium Development Goals“ im Jahre 2000 gesetzt haben. Sie will zur Ausrichtung der Wirtschaftspolitik auf einen einkommens- und beschäftigungswirksamen Strukturwandel sowie ein ausgewogenes, armutsminderndes wirtschaftliches Wachstum beitragen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklung des Finanzsystems, insbesondere in ländlichen Gebieten, sowie die Beratung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Privatwirtschaftsentwicklung und für Innovationen. In diesem Rahmen erfolgen auch Aktivitäten zur Qualitätssteigerung von beruflicher Bildung und Arbeitsmarktdienstleistungen.

Für die weitere Kooperation im Sektor „Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung“ wurden während der Verhandlungen über die entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen der Regierung der Kirgisischen Republik und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland 2014-2015 die Neuzusagen i.H. 23 Mio. Euro von u.a. der Entwicklung von Wertschöpfungsketten, der Stärkung des Finanzsektors und der Förderung von Beschäftigungsfähigkeit prioritär in ländlichen Gebieten zugesagt.Das deutsche Engagement zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung steht im Einklang mit der Landesentwicklungsstrategie der Kirgisischen Republik und ist mit anderen internationalen Partnern Kirgisistans abgestimmt. Kirgisische Partner auf politischer Ebene sind das Ministerium zur Regulierung der Wirtschaft der Kirgisischen Republik und das Landwirtschaftsministeriumder Kirgisischen Republik; auf der Durchführungsebene sind es verschiedene Finanzdienstleister, kleine und mittelständische Unternehmen der Agrarwirtschaft, der Nahrungsmittelindustrie, des verarbeitenden und des Dienstleistungsgewerbes, Institutionen der verfassten Wirtschaft, Technologiezentren sowie Stadt- und Oblast-Verwaltungen. Derdeutsche Förderbeitrag wird im Wesentlichen von der KfW-Entwicklungsbank (KfW) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erbracht. Ergänzend werden Fachkräfte des Centrums für Internationale Migration und Entwicklung (CIM) in den Bereichen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Beratung, Förderung des Privatsektors und ausländische Direktinvestionen eingesetzt. Zusätzlich unterstützt die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) den Prozess der wirtschaftlichen Entwicklung in Kirgisistan. Die nationalen Projekte zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung werden durch regionale Maßnahmen der GIZ ergänzt.

Weitere Informationen

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führt in Kirgisistan hauptsächlich Programme und Projekte in den Bereichen Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Bildung und Gesundheit sowie Umwelt und Klima durch.

Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist das nationale Metrologie-Institut in Deutschland mit wissenschaftlich-technischen Dienstleistungsaufgaben. Sie misst mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit – Metrologie als Kernkompetenz.

Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

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