Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Regionale entwicklungspolitische Zusammenarbeit in Zentralasien

Artikel

Das deutsche entwicklungspolitische Engagement in Zentralasien trägt zur Umsetzung der im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 initiierten EU-Zentralasienstrategie „Die EU und Zentralasien: Strategie für eine neue Partnerschaft“ bei, es basiert im entwicklungspolitischen Bereich auf dem Zentralasienkonzept des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Danach zielt die deutsche Unterstützung auf eine friedliche und demokratische Entwicklung der Region. Gemeinsam mit den zentralasiatischen Staaten arbeiten wir hin auf die Etablierung und Entfaltung von wirtschaftlichem Wohlstand, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten, Good Governance und demokratischen Werten.

Die EU-Strategie setzt auf eine ausgewogene bilaterale und regionale Heransgehensweise, die die jeweiligen länder- und regionenspezifischen Bedarfe sowie Leistungen der einzelnen Partnerländer berücksichtigt. Regionale Kooperationsansätze zielen auf die Bewältigung gemeinsamer regionaler Herausforderungen. Dazu gehören beispielsweise Bereiche wie Energie, Umwelt, Wasser, Migration, Schutz der Grenzen, Wirtschaft, Handel, Verkehrsinfrastruktur, Katastrophenprävention, Bekämpfung von HIV/Aids und TB.

Deutschland kooperiert mit Kirgisistan im Rahmen von regional zugeschnittenen Programmen in Abstimmung und teilweise Zusammenarbeit mit anderen internationalen Gebern. Diese Maßnahmen zielen auf die Stärkung der regionalen Kooperation auf dem Gebiet derBerufsbildung, Gesundheit, Grundbildung, Justiz- und Rechtsreform, Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, Wassermanagement, Wirtschafts- und Handelsförderung., E-Learning. Der Heterogenität der Region wird durch entsprechende länderspezifische Unterstützung in bilateralen Kooperationsprogrammen Rechnung getragen. Regionale und bilaterale Fördermaßnahmen ergänzen einander. Konkrete Beispiele für regionale Projekte sind u.a. die GIZ-Programme „Förderung der regionalen Wirtschaftskooperation in Zentralasien“ , „Intraregionale und lokale Wirtschaftsförderung Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan“ , „Unterstützung des Wirtschaftsreformprozesses durch Berufliche Bildung„ , „Unterstützung der Rechts- und Justizreformen in den Ländern Zentralasiens“ , „Programm zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen in Zentralasien“ , „Grenzüberschreitendes Wassermanagement in Zentralasien“ sowie ein regionales Präventionsprogramm im Bereich HIV/AIDS.

Der deutsche Förderbeitrag wird im Wesentlichen von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erbracht und von weiteren Institutionen der deutschen EZ wie der Hanns-Seidel-Stiftung und Deutsche Welle Akademie ergänzt.

Weitere Informationen

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führt in Kirgisistan hauptsächlich Programme und Projekte in den Bereichen Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Bildung und Gesundheit sowie Umwelt und Klima durch.

Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die DW Akademie ist Deutschlands führende Organisation für internationale Medienentwicklung. Sie unterstützt die Entwicklung freier, transparenter Mediensysteme, journalistischer Qualität und Medienkompetenz.

Medienentwicklung

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist das nationale Metrologie-Institut in Deutschland mit wissenschaftlich-technischen Dienstleistungsaufgaben. Sie misst mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit – Metrologie als Kernkompetenz.

Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Verwandte Inhalte

nach oben