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Corona-Epidemie: Internationale Experten unterstützen Labore in Kirgisistan

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27.11.2020 - Artikel

Am 26. November ist eine durch Deutschland finanzierte medizinische Mission der Charité Universitätsmedizin Berlin, des Martsinovskii Instituts der Sechenov Universität Moskau und der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bischkek eingetroffen.  Als medizinische Leiter der fünfköpfigen Mission fungieren Professor Dr. Drexler (Charité Berlin) und Professor Dr. Lukashev (Direktor des Martsinovskii Instituts).
Die Experten werden die Bekämpfung der Corona-Pandemie durch fachlichen Austausch mit kirgisischen Gesundheitsbehörden sowie Trainings zu Labordiagnostik und zum Schutz von Laborpersonal unterstützen. Neben dem Transfer fachlicher Expertise werden  150.000 PCR-Tests an die kirgisischen Labore übergeben. Die Tests werden kostenlos abgegeben. Deutschland will damit den Zugang zu Testmöglichkeiten in Kirgisistan erhöhen.
Wegen der gravierenden Auswirkungen der Pandemie hat Deutschland bislang Sauerstoffgeräte, Schutzkleidung, Verbrauchsmaterialien für PCR-Tests und Hygieneartikel nach Kirgisistan geliefert. Der von Deutschland finanzierte Notfalltrakt des Krankenhauses in Dschalal-Abad wurde im Juli 2020 vorzeitig zur Behandlung von Cov19-Patienten in Betrieb genommen. 
Deutschland setzt zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in erster Linie auf multilaterale Partner. Die Bundesrepublik hat im Jahr 2020 ihre Beiträge an die Weltgesundheitsorganisation WHO auf 500 Millionen Euro bzw. rund 50 Milliarden SOM aufgestockt. Auch für das Kinderhilfswerk UNICEF, die internationale Impfinitiative GAVI, den internationalen Gesundheitsfonds GFATM sowie Weltbank und Asiatische Entwicklungsbank ist Deutschland einer der weltweit größten Beitragszahler. Zusätzlich ist Deutschland im Rahmen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit mit Kirgisistan in den Schwerpunkten Gesundheit und Wirtschaftsförderung engagiert.

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