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Treffen der Absolventen des Programms ­„Fit for Partnership with Germany“ in Bischkek

Kirgisischer Unternehmer präsentiert seine Erfolgsgeschichte

Kirgisischer Unternehmer präsentiert seine Erfolgsgeschichte, © GIZ Pressedienst

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Während des Empfangs mit kirgisischen Unternehmern 
Während des Empfangs mit kirgisischen Unternehmern © GIZ Pressedienst

Im Rahmen des BMWi-Managerfortbildungsprogramms „Fit for Partnership with Germany“ fand am 12. November in Bischkek ein Treffen der bisherigen Absolventen des Programms mit der Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in der Kirgisischen Republik, Frau Monika Iwersen, statt.

In ihrer Begrüßungsrede betonte die Botschafterin die Bedeutung des Managerfortbildungsprogramms und das vorhandene Potenzial der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Kirgisisischen Republik und Deutschland.

Das Programm „Fit for Partnership with Germany“, an dem seit 2007 mehr als 250 Unternehmer und Unternehmerinnen aus Kirgisistan teilgenommen haben, ist die Brücke zwischen kirgisischen und deutschen Unternehmen.

Sitzung der Consulting-Group zur Wirtschaftsdiplomatie
Sitzung der Consulting-Group zur Wirtschaftsdiplomatie© GIZ Pressedienst

Kirgisische Unternehmer aus verschiedenen Wirtschaftsbranchen haben während ihres fast vierwöchigen Aufenthalts in Deutschland die Möglichkeit, Kontakte zu deutschen Unternehmen zu knüpfen, neue Kenntnisse und Fähigkeiten im Management zu erwerben, sowie bei Gruppenbesuchen deutsche Unternehmen von innen zu sehen und Ideen und Methoden für eine erfolgreiche Geschäftsführung zu erhalten.

Während des Empfangs für die kirgisischen Unternehmer  teilten vier von ihnen Ihre Erfolgsgeschichten.

Alumnus 2016, Myrsabek Orumbayev, CEO von Toyboss GmbH, ist ein Hersteller von nationalen Wurstwaren aus Bischkek. Im Rahmen seines Kooperationsprojektes erwarb Herr Orumbyev bei dem deutschen Hardware-Unternehmen BASTRA die Ausrüstung, was die Qualität seines Produkts deutlich verbessert hat. Toyboss GmbH setzt die Zusammenarbeit bei der Beschaffung von weiteren Geräten und Ersatzteilen mit deutschen Unternehmen fort. Die Teilnahme am Programm und die Erfahrung in der Geschäftsführung haben dazu beigetragen, dass das Unternehmen Toyboss zu den Marktführern in der Kirgisischen Republik gehört.

Alumnus 2018, Tilek Toktogasiev, CEO von Zhaschyl Chabra GmbH in Bischkek. Während seines Aufenthalts in Deutschland im Rahmen des Programms unterzeichnete er ein Abkommen mit OSRAM. Sein Unternehmen wurde der offizielle Händler von OSRAM in Kirgisistan und Usbekistan. Bei einem Besuch deutscher Unternehmen sah Tilek zudem, dass in Deutschland die Reste von Schafwolle zu organischem Dünger verarbeitet werden und plant demnächst, diese Idee bei sich im Unternehmen umzusetzen. Die Energiesparlampen von OSRAM werden bereits in lokalen Gewächshäusern verwendet.

Kirgisischer Unternehmer präsentiert seine Erfolgsgeschichte
Kirgisischer Unternehmer präsentiert seine Erfolgsgeschichte© GIZ Pressedienst

Alumnus 2018, Sergey Korschunov, Direktor für Logistik der Konditorei „Kulikovsky“ und CEO von LLP „Kulikovsky Kasachstan “ - Hersteller von Süßwaren aus Bischkek. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts erwarb Kulikowsky Ausrüstung und Rohstoffe für Süßwaren, die in Deutschland hergestellt wurden. Deutsche Schokolade, Mandeln und Marzipan Masse haben dazu beigetragen, die Qualität der leckeren Produkte „made in Kirgisistan“ zu verbessern, die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Konditorei „Kulikovsky“, die im Moment der unbestrittene Marktführer der Backwaren aus natürlichen Inhaltsstoffen in Zentralasien ist, zu steigern, sowie neue Märkte für das Unternehmen zu finden. Die Kuchen und Torten aus dem Hause „Kulikovsky“ kann man jetzt nicht nur in Kirgisistan und Kasachstan, sondern auch in Russland genießen.

Alumnus 2018, Mirzahid Sabitov, stellv. Generaldirektor der Alayku Organics GmbH aus Osch. Das Unternehmen stellt traditionelle nationale kirgisische Getränke aus Milchprodukten her. Im Rahmen seines Kooperationsprojektes erwarb er  rostfreien Stahl für die Produktion von lokalen Lebensmittel-Maschinen. In naher Zukunft wird eine Werkstatt für die Herstellung von kirgisischen Geräten aus Edelstahl eröffnet, und nach der Beratung durch einen deutschen Experten werden in Osch vier neue Käsesorten aus lokalen Rohstoffen hergestellt.

Logos
Logos© GIZ Pressedienst

Die erfolgreiche Zusammenarbeit kirgisischer und deutscher Unternehmen im Rahmen des Managerfortbildungsprogramms  bietet neue Impulse nicht nur für die Entwicklung des eigenen Unternehmens, sondern ist auch ein wirksames Instrument zur Entwicklung der Wirtschaft der Republik Kirgisistan.          

 

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