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Die sechste Phase des zentralasiatischen Drogenaktionsprogramms (CADAP) wird abgeschlossen

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz, © GIZ Pressedienst

24.09.2019 - Artikel

45 nationale CADAP-Partner aus allen fünf zentralasiatischen Ländern und Vertreter internationaler Organisationen trafen sich in Bischkek, um die in viereinhalb Jahren erzielten Ergebnisse, die gewonnen Erfahrungen und die Erfolge der sechsten Phase des Programms zu diskutieren.

Während der Konferenz wurden die Auswirkungen des Programms auf die Drogensituation in Zentralasien vorgestellt
Während der Konferenz wurden die Auswirkungen des Programms auf die Drogensituation in Zentralasien vorgestellt© GIZ Pressedienst

Herr Eduard Auer, Botschafter, Leiter der Delegation der Europäischen Union in der Kirgisischen Republik, Frau Monika Iwersen, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in der Kirgisischen Republik und Herr Askat Egemberdiev, stellvertretender Vorsitzender des Staatsgefängnisdienstes unter der Regierung der Kirgisischen Republik begrüßten die Teilnehmer der Konferenz. Botschafterin Monika Iwersen sprach in ihrer Begrüßungsansprache allen Teilnehmern und Partnern, die zum Erfolg des Programms beigetragen haben, einen tiefen Dank und Wertschätzung aus.

Während der Konferenz wurden die Auswirkungen des Programms auf die Drogensituation in Zentralasien vorgestellt. Die zentralasiatischen Partner gaben ihrerseits Rückmeldungen zur Umsetzung des CADAP-Programms und zur Reflexion seiner Aktivitäten in der nationalen Drogenpolitik in Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Die nächste, siebte Phase des Programms wird derzeit in Übereinstimmung mit der neuen EU-Strategie in Zentralasien vorbereitet.

Als Ergebnis der Umsetzung von CADAP wurden Plattformen und Netzwerke für den Dialog über regionale und nationale Drogenpolitik mit wichtigen Regierungs- und Zivilorganisationen geschaffen. Darüber hinaus wird ein System zur regelmäßigen Überwachung der Drogensituation eingerichtet, das den Umfang der von den Partnern erhobenen Daten erweitert. Außerdem werden moderne Methoden zur Behandlung und Rehabilitation der Drogenabhängigkeit eingesetzt; Sensibilisierung und Drogenprävention in der Bevölkerung durch Schulprogramme und Kampagnen statt.

Die Relevanz des CADAP-Programms nahm insbesondere in den letzten Jahren zu, als die Region nicht nur mit dem Zustrom illegaler Opiate aus Afghanistan, sondern auch mit neuen Trends bei der Verbreitung neuer psychoaktiver Substanzen zu kämpfen hat. Das Programm bietet die notwendigen Instrumente, um das Problem angemessen anzugehen und die nationale und regionale Zusammenarbeit zwischen allen fünf zentralasiatischen Ländern zu fördern.

Das Programm wurde von der Europäischen Union finanziert und von der Regierung der Bundesrepublik Deutschland kofinanziert. CADAP wird von einem Konsortium von Agenturen in EU-Mitgliedstaaten aus den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Polen und Deutschland über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) implementiert.

 

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