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Deutsch-kirgisische­ Entwicklungszusammenarbeit:­­ Bau von Krankenhäusern schreitet voran 

PSt Barthle trifft kirgisische Minister

Herr Rudolph (vorne R), KfW, und Baktygul Jeenbaeva (vorne L), Finanzministerin von Kirgisistan, aufgenommen im Rahmen des Treffens zur einer Unterzeichnung zwischen der KfW Entwicklungsbank und Kirgisistan im Beisein von Herr Evers (hinten R), KfW, Norbert Barthle (hinten M), Parlamentarischer Staatssekretaer im BMZ, sowie Oleg Pankratow (hinten L), Wirtschaftsminister von Kirgisistan. Berlin, 16.04.2019., © Florian Gaertner/photothek.net

24.04.2019 - Artikel

 

PSt Barthle trifft kirgisische Minister
Herr Rudolph (vorne R), KfW, und Baktygul Jeenbaeva (vorne L), Finanzministerin von Kirgisistan, aufgenommen im Rahmen des Treffens zur einer Unterzeichnung zwischen der KfW Entwicklungsbank und Kirgisistan im Beisein von Herr Evers (hinten R), KfW, Norbert Barthle (hinten M), Parlamentarischer Staatssekretaer im BMZ, sowie Oleg Pankratow (hinten L), Wirtschaftsminister von Kirgisistan. Berlin, 16.04.2019.© Florian Gaertner/photothek.net

Am 16. April wurden in Berlin im Rahmen des offiziellen Besuches des kirgisischen Staatspräsidenten Sooronbai Jeenbekov Finanzierungsverträge in Gesamthöhe von 21 Mio. Euro unterzeichnet. Diese Finanzierungsverträge betreffen den Bau und die Ausstattung von Perinatalzentren in den kirgisischen Städten Bischkek, Osch und Talas. Die Mittel wurden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)  bei den Regierungsverhandlungen 2017 bereitgestellt. Die notwendigen völkerrechtlichen Bedingungen für die Unterzeichnung der Finanzierungsverträge wurden kürzlich geschaffen. Die KfW setzt die Vorhaben gemeinsam mit dem kirgisischen Gesundheitsministerium um.

PSt Barthle trifft kirgisische Minister
Norbert Barthle (R), Parlamentarischer Staatssekretaer im BMZ, und Oleg Pankratow (L), Wirtschaftsminister von Kirgisistan, im Rahmen des Treffens zur einer Unterzeichnung zwischen der KfW Entwicklungsbank und Kirgisistan. Berlin, 16.04.2019.© Florian Gaertner/photothek.net

Der erste  Finanzierungsvertrag stockt das bereits laufende Vorhaben zum Neubau eines Traktes beim Nationalen Perinatalzentrum Bischkek um 2 Mio. EUR auf. Das Budget des Vorhabens betrug 10,5 Mio. Euro, jetzt beläuft es sich auf 12,5 Mio. Euro. Mit den zusätzlichen Mitteln kann die angestrebte hohe Qualität sichergestellt werden. Das Perinatalzentrum in Bischkek wird landesweit die erste Versorgungseinrichtung der obersten Referenzebene werden. Es ermöglicht die Verbesserung der fallgerechten medizinischen Versorgung von Risikoschwangeren und Neugeborenen. Zudem soll das Zentrum als Lehrkrankenhaus für die landesweite Ausbildung von geburtsmedizinischem Fachpersonal dienen. Der Bau ist bereits weit fortgeschritten und das Perinatalzentrum soll spätestens 2020 in Betrieb genommen werden.

Der zweite Finanzierungsvertrag beinhaltet den Bau und die gerätetechnische Ausstattung eines Perinatalzentrums der dritten Versorgungsebene am Inter-Oblast-Krankenhaus in Osch. Somit ist die qualitative Versorgung und Ausbildung im Perinatalbereich auch für den Süden des Landes sichergestellt. Die Gesamtkosten des Programms betragen 14,5 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgt aus einem Finanzierungsbeitrag in Höhe von 13,0 Mio. Euro sowie aus einem kirgisischen Eigenbeitrag in Höhe von 1,5 Mio. Euro.

Der dritte Finanzierungsvertrag beinhaltet den Bau und die Ausstattung eines Anbaus für Geburtshilfe und Neonatologie am Oblast-Krankenhaus Talas. Hierbei handelt es sich um die sekundäre Versorgungsebene zur Notfallversorgung von Geburten. Im Rahmen der Begleitmaßnamen werden Versorgungsqualität und -system grundlegend gestärkt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 6,2 Mio. Euro. Der FZ-Beitrag beträgt 6,0 Mio. Euro. Der Eigenbeitrag der kirgisischen Regierung liegt bei 0,2 Mio. Euro.

Zur Information: Im Mittelpunkt der deutsch-kirgisischen Entwicklungszusammenarbeit stehen zwei  Politikbereiche, Reform im Gesundheitswesen und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung.

Die Entwicklungsbank KfW setzt die Vorhaben im Rahmen der finanziellen Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Kirgisischen Republik im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) um. 

 

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