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Menschenrechtsprojekt  zur Folterprävention in Kirgisistan

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Regionen Kirgisistans

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Regionen Kirgisistans, © Deutsche Botschaft Bischkek

04.07.2019 - Artikel
Fußballturnier mit Teilnahme von 16 Mannschaften aus verschiedenen Organisationen und staatlichen Organen
Fußballturnier mit Teilnahme von 16 Mannschaften aus verschiedenen Organisationen und staatlichen Organen© Deutsche Botschaft Bischkek

Das Auswärtige Amt unterstützt weltweit Projekte zum Schutz der Menschenrechte. Eines dieser Projekte im Jahr 2019 ist das Projekt der NRO „Golos Svobody“ (Stimme der Freiheit) zur Prävention von Folter in Kirgisistan. Aus Anlass des internationalen Tages zur Unterstützung von Folteropfern (26. Juni) organisierte „Golos Svobody“ verschiedene Veranstaltungen.

Neun verschiedene Jugend- und Menschenrechtsorganisationen konnten in einer Quiznacht ihr Wissen zum Thema „Folterprävention“ testen. Es gab Fragen zur Thematik aus dem römischen Reich bis hin zu Fragen nach VN-Regeln zum Schutz von Menschenrechten. An diesem Abend wurde 40 jungen Menschen viel Wissen zur Folterproblematik in ihrem Land vermittelt und sie konnten sich zu diesen Fragen untereinander austauschen.

Quiznacht zum Thema „Folterprävention“
Quiznacht zum Thema „Folterprävention“© Deutsche Botschaft Bischkek

Zudem organisierte Golos Svobody ein zweitägiges Training für Rechtsanwälte, zum Thema „Verteidigung von Folteropfern“. Verschiedene Experten, Vertreter des Justizministeriums, Vertreter von OHCHR und Rechtsprofessoren der Nationaluniversität sprachen zu diesem Thema mit den Teilnehmern und erläuterten die Besonderheiten der Rechtsverteidigung von Folteropfern. Am Training nahmen 23 Rechtsanwälte aus verschiedenen Regionen Kirgisistans teil.

Abgeschlossen wurde die Reihe der Veranstaltungen durch ein Fußballturnier, an dem 16 Mannschaften von verschiedenen Organisationen und staatlichen Organen teilgenommen haben: Menschenrechts-NGOs, Institut des Ombudsmanns, Oberstes Gericht, Verfassungskammer des Obersten Gerichts, verschiedene Ministerien, Generalstaatsanwaltschaft, OSCE-Akademie und viele andere. Das Turnier bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich zu vernetzen, um in der Praxis eine bessere Zusammenarbeit im Bereich der Folterprävention zu fördern.

Das Projekt beinhaltet noch weitere Komponenten wie Monitoring von Polizeiwachen und Gefängnissen, Analysen, Workshops für Ärzte und weitere. Das Auswärtige Amt unterstützt das Projekt mit 36.600€

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