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Start des deutsch-kirgisischen Forschungsprojektes ÖkoFlussPlan: Nachhaltige Nutzungskonzepte für Flussauen in Zentralasien

Die TeilnehmerInnen beim Start des deutsch-kirgisischen Forschungsprojektes ÖkoFlussPlan an der Naryn State University

Die TeilnehmerInnen beim Start des deutsch-kirgisischen Forschungsprojektes ÖkoFlussPlan an der Naryn State University, © Roland Keil

11.10.2019 - Artikel

Am 30. September wurde in Naryn, unter Beteiligung der deutschen Botschafterin Monika Iwersen, das internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekt „ÖkoFlussPlan“ gestartet. Das Projekt gehört zum Förderschwerpunkt „CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ und trägt zur Erhaltung von Ökosystemleistungen in den Flussauen Kirgisistans bei. Das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt in den kommenden drei Jahren mit knapp 1 Mio Euro.

Knapp 50 deutsche und kirgisische Akteure trafen sich zur Kick-off-Veranstaltung an der Staatlichen Universität Naryn. An dem Projekt beteiligen sich deutsche und kirgisische Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden im direkten Dialog, um bestehendes lokales Wissen von Anfang an einzubeziehen und Ergebnisse des Projekts unmittelbar an die Bevölkerung zu kommunizieren. Um die Auwälder des Naryn-Flusses zu schützen, untersucht das Konsortium unter Leitung von Prof. Bernd Cyffka von der Katholischen Universität Eichstätt die Auwälder auf besonders schützenswerte Flächen sowie mögliche Entwicklungspotenziale, und entwickelt gezielt Alternativen für die Holzgewinnung. Dafür werden zum einen in speziellen Plantagen schnell wachsende Baumarten, die das Holz aus den Wäldern substituieren können, etabliert und auf ihre Eignung geprüft. Zum anderen wird das Einsatzpotenzial moderner Technologien zur Erzeugung erneuerbarer Energie und zur effizienten, klimaschonenden Energienutzung untersucht.

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